Als Ergebnis des Projekts ein innovatives, leichtes Materialsystem (Metall – Schutzbeschichtung), in Form einer kaltgeformten Magnesiumlegierung in Form von Blech und mit einer stabilen Beschichtung als Korrosionsschutz, Anti-Währungseigenschaften, Fett und Oberflächenstabilitätsmittel in einem. Dies gilt insbesondere für weitere Schritte bei der Herstellung eines bestimmten, umzuformenden Produktes, bei denen die Beschichtung ihre Integrität bewahren muss.
Es wurde eine einfach zu implementierende Lösung mit wenig Investitionen entwickelt (die meisten Innovationen betreffen die verwendeten Materialien und Reagenzien).
Die Implementierung einer Lösung für die Herstellung von leichten, aber korrosionsbeständigen Elementen mit kaltgeformter Magnesiumlegierung ermöglicht eine Kosteneinsparung von 40% gegenüber den derzeit verwendeten Lösungen für die Herstellung von leichten Magnesiumlegierungskomponenten.
Ein weiterer Vorteil sind die 52% Einsparungen beim Stromverbrauch, die bei steigenden Energieeinkaufspreisen ein enormes Potenzial zur Senkung der Produktionskosten und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit darstellen. Energieeinsparungen führen auch zu reduzierten Treibhausgasemissionen – eine Richtlinie, die die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Unternehmen oder Produkten verlangt, wird immer größere Verbesserungen und Modifikationen an technologischen Prozessen erzwingen, um den immer höheren Anforderungen gerecht zu werden.
Das größte Potenzial der Lösung ist die Implementierung von Technologie in der breiteren Transportindustrie, mit einem besonderen Fokus auf der Automobilindustrie, wo die Verringerung des Gewichts des Produkts, insbesondere in Elektrofahrzeugen, von besonderer Bedeutung für die Verringerung des Energieverbrauchs ist.
Zudem soll in fast allen Branchen der CO2-Ausstoß gesenkt und die Energieeffizienz gesteigert werden – und da der Markt für Leichtbau im Verkehrssektor stetig wächst, sollen energieeffizientere Technologien genutzt werden.
Das FuE-Projekt wurde im Rahmen der CORNET-Aktion – 29 in einem internationalen Konsortium unter Beteiligung des als Koordinator fungierenden Clusters innovativer Fertigungstechnologien CINNOMATECH (Polen) und des Forschungsnetzwerks Łukasiewicz – Institut für Präzisionsmechanik (Polen), des Europäischen Verbands für Blechbearbeitung (Deutschland), des Helmholtz-Zentrums Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (Deutschland), des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (Deutschland), des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e.V. (Deutschland) durchgeführt.